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Special Films

What?

Regie:

Alek Lev

Q+A:

Christina Schönfeld

John Maucere

Daniel Rosello

Marina Longares Escrichs

Moderatorin:
Rona Meyendorf

Film:

WHAT? wurde im Stil der Stummfilmkomödie von Charlie Chaplin gedreht, spielt aber im heutigen Los Angeles und erzählt die Geschichte eines gehörlosen Schauspielers, der die Respektlosigkeit und Diskriminierung in Hollywood leid ist. Mit Gebärdensprache, Gesten und allem, was es braucht, nimmt er die Dinge selbst in die… Hand.

To my father

Regie:

Troy Kotsur

Q+A:

Troy Kotsur

Moderatorin:
Rona Meyendorf

Film:

Im März 2022 wurde Troy Kotsur bei der 94. Oscar-Verleihung als erster Gehörloser für seine bewegende Darstellung des Frank Rossi in CODA mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In seiner emotionalen Dankesrede würdigte Troy seinen Vater, oder wie er es so wortgewandt ausdrückte, seinen "Helden".

"To My Father" ist die Geschichte hinter der Rede, die Millionen von Menschen berührte.
In Amerikanischer Gebärdensprache (ASL) erzählt Troy von seinem mutigen Lebensweg. Er führt die Zuschauer in die Welt der Gehörlosen und zeigt die Herausforderungen auf, denen er sich stellen musste, um sich in die Welt der Hörenden zu integrieren. Der Film beleuchtet die inspirierende Beziehung zu seinem Vater, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, ASL perfekt zu beherrschen, um Troy der bestmögliche Vater sein zu können. Leonard Kotsur vermittelte Troy den tiefen Glauben, dass er alles erreichen kann. Er ermutigte ihn, "seinem Funken zu folgen" und seiner Leidenschaft für die Schauspielerei nachzugehen.
Tragischerweise wurde Troys Vater kurz vor seinem Highschool-Abschluss von einem betrunkenen Autofahrer angefahren. Doch die Lektionen, die Troy von seinem Vater lernte, ermöglichten es ihm, die Tragödie in einen Triumph zu verwandeln.
"To My Father" und Troys persönliche Geschichte sind außerordentlich inspirierend und können jedem von uns helfen, die Rückschläge und Herausforderungen zu überwinden, mit denen wir alle unweigerlich in unserem eigenen Leben konfrontiert werden.

No ordinary hero - The SuperDeafy movie

Regie:

Troy Kotsur 

Q+A:

John Maucere
Lizette Tannebaum 


Moderatorin:
Rona Meyendorf

Film:

SuperDeafy, ein gehörloser Schauspieler, der einen Superhelden spielt, muss hinter seinem Umhang hervortreten, um die wahre Liebe zu finden und den achtjährigen Jacob, einen kleinen gehörlosen Jungen, dazu zu bringen, an sich selbst zu glauben. Der Film zeigt die Entwicklung dieses einzigartigen Helden. Als beliebter Charakter und Vorbild hat SuperDeafy eine weltweite Fangemeinde. Als SuperDeafy versucht, sich in der Unterhaltungsindustrie neu zu definieren, beeinflusst er auch Jacob dabei, neu festzulegen, was "normal sein" bedeutet und den Mut zu finden, sich gegen einen Schultyrannen zu behaupten. Zur Besetzung gehören Oscar-Preisträgerin Marlee Matlin, Shoshannah Stern, Ryan Lane und John Maucere. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Kinos, dass ein kommerzieller Spielfilm der Screen Actors Guild (SAG) ausschließlich von gehörlosen ausführenden Produzenten produziert und von einem gehörlosen Regisseur inszeniert wurde.

Jenseits der Stille

Regie:

Caroline Link

Q+A:
Emmanuelle Laborit

Moderatorin:
Rona Meyendorf

Film:

Was für ein Geräusch macht die Sonne, wenn sie aufgeht? Wie klingt der Schnee, wenn er auf die Wiese fällt? Das Erraten von Geräuschen ist das Lieblingsspiel von Lara (Sylvie Testud) und ihrem gehörlosen Vater Martin (Howie Seago). In ihrer Familie ist Lara die Einzige, die hören und sprechen kann. Mit ihren Eltern kommuniziert sie in Gebärdensprache und hilft ihnen von klein auf als Übersetzerin in allen Lebenslagen. Als Teenager entdeckt Lara ihr Interesse für Musik und beginnt, Klarinette zu spielen. Ihr Vater interpretiert dies als persönlichen Affront und distanziert sich immer mehr von ihr. Als Lara dann einen Studienplatz an einer Musikhochschule im fernen Berlin annehmen will, droht die Familie endgültig zu zerbrechen. Erst durch einen tragischen Schicksalsschlag findet Martin allmählich Verständnis für Laras Liebe zur Musik…

Du sollst hören

Regie:

Petra K. Wagner

Q+A:

Anne Zander
Claudia Michelsen
Benjamin Piwko
Eric-Leif Werk 
Tobias Lehmann

Film:

Die zweijährige Mila Ebert ist taub. Bei einer Untersuchung im Krankenhaus wird festgestellt, dass ihr Hörnerv entwickelt ist - mit dem Einsetzen eines Cochlea-Implantats und entsprechender Unterstützung hätte sie die Chance auf ein "normales" Leben. Doch Milas Eltern, die ebenfalls gehörlos sind, lehnen eine Operation ab. Sie sehen Milas fehlendes Gehör nicht als Krankheit oder Behinderung an. Das Krankenhaus schaltet daraufhin das Jugendamt ein, und der Fall kommt vor Gericht. Richterin Jolanda Helbig muss nun entscheiden, ob Mila ein Recht darauf hat zu hören. Doch für sie ist die Sache komplex und juristisch alles andere als eindeutig. Und je intensiver sie sich mit dem Fall beschäftigt, desto mehr wird sie auch von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Ein Geheimnis, das nicht nur ihre Ehe in Gefahr bringt, sondern auch sie selbst aus der Bahn zu werfen droht. Alles dreht sich um grundlegende Fragen: Muss sich der Mensch der Gesellschaft anpassen, oder muss sich nicht die Gesellschaft dem Menschen anpassen? Wer entscheidet, welche Lebensform lebenswerter ist? Darf der Staat dabei eine Rolle spielen - oder muss er es sogar?

Quelle: ZDF